„„Im Klavierspiel von Colin Pütz verbinden sich technische Brillanz und Ausdruckskraft mit einer berührenden Natürlichkeit. Es ist, als ob die Musik durch ihn spricht –nicht inszeniert, nicht auswendig gelernt, sondern aus dem Innersten kommend. Besonders bemerkenswert ist Colins Fähigkeit, die großen Werke der Klavierliteratur nicht nur zu spielen, sondern sie zu erzählen. Ob Beethoven oder Chopin, ob Bach oder Schubert –er findet in jeder Phrase eine eigene Wahrheit.“ so Pianist und Kurator Rudolf Buchbinder bei der Verleihung des renommierten Schweizer Klavierpreises Prix Serdang 2025 an Colin Pütz
Ein besonderer Meilenstein des im Jahr 2007 geborenen deutschen Pianisten Colin Pütz ist die enge künstlerische Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Cristian Măcelaru, der Colin bereits als 14-Jährigen Chopins 2. Klavierkonzert anvertraute – erst mit dem WDR Sinfonieorchester und später gemeinsam mit dem Orchestre National de Radio France. Seither verbindet die beiden eine intensive musikalische Partnerschaft: Mit dem George Enescu Philharmonic Orchestra spielte Colin im November 2022 Mozarts Klavierkonzert in C-Dur, KV 467 im Bukarester Athenäum, sowie im November 2023 mit dem Banatul Philharmonic Orchestra im rumänischen Temeschwar. Es folgte Mozarts Klavierkonzert in C- Moll, KV 491 mit der Dresdner Philharmonie im März 2024.Wie der Online Merker hierzu urteilte, verfügt Colin „über viele pianistische Tugenden, auch jene der großen Meister der Vergangenheit und Gegenwart, die von ihm in die Zukunft gerettet werden könnten“, und beeindruckte mit einer „intensiven Korrespondenz mit dem Orchester“, das seinen Solopart „hingebungsvoll umspielte“.
Mit 15 Jahren sprang Colin kurzfristig für den erkrankten Daniel Barenboim beim Pro Constantia Musikfestival Rolandseck ein. Das Konzert wurde live aufgezeichnet und später von Deutschlandfunk Kultur ausgestrahlt.
Schon früh trat er bei bedeutenden Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, dem Klavier-Festival Ruhr oder dem Rheingau Musik Festival auf.
Colin spielte 2020 als Solist mit dem Beethoven Orchester Bonn unter Dirk Kaftan. 2024 interpretierte er Tschaikowskis 1. Klavierkonzert beim Marler Debüt in drei Konzerten mit den Bergischen Symphonikern unter György Mészáros.
Im September 2024 gab er sein Rezitaldebüt im Kammermusiksaal des Bonner Beethoven-Hauses, gefolgt von einem Solo Rezital in der Oper Monte Carlo, im Rahmen der offiziellen Saison des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo.
Vom zehnten Lebensjahr an wurde Colin Pütz am Pre College der Hochschule für Musik und Tanz Köln ausgebildet. Ergänzt wurde seine Ausbildung durch Meisterkurse u.a. mit Pavel Gililov, Konstantin Scherbakov, Rena Shereshevskaja, Dmitri Alexeev, Claudio Martinez Mehner, Anti Siirala, Jaques Rouvier, Falko Steinbach. Seit Oktober 2025 absolviert Colin ein Bachelorstudium an der HfMT Köln bei Prof. Florence Millet und Fabian Müller. Colin ist Stipendiat der Internationalen Musikakademie Liechtenstein.
Colin Pütz wird weltweit von Tanja Dorn, Dorn Music vertreten